Das Messsystem dient zur Kontrolle des Regellichtraumprofils sowie für die Messung des Schotterbettquerschnittes. Dazu ist ein rotierender Laserscanner an einer Stirnseite des Messfahrzeuges montiert, welcher die Distanz zur Gleisumgebung sowie zum Schotterbett misst. Der Scanner rotiert mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Umdrehungen pro Sekunde und tastet die Umgebung bis zu 10.000 Mal pro Umdrehung ab. Die Messwerte werden zusammen mit den Gleismessdaten abgespeichert.

Die Systemsoftware vergleicht die Daten mit bis zu drei verschiedenen vorgegebenen Lichtraumprofilen in Echtzeit. Beeinträchtigungen werden zusätzlich im Fehlerbericht ausgegeben. In Bögen wird der Überhang des Messfahrzeuges in Abhängigkeit von den Messwerten des Gleisgeometriemesssystems über die Krümmung automatisch kompensiert.

Gleichzeitig prüft das System die Schotterverteilung entlang der Strecke. Durch simultanen Vergleich des Ist-Profils mit bis zu drei verschiedenen vorgegebenen Schotterprofilen errechnet die Software, ob und in welcher Menge zuviel oder zu wenig Schotter vorhanden ist.

Das System misst auch die Weiten- und Höhenabstände zu den benachbarten Gleisachsen und Bahnsteigkanten.

Das System ist augensicher und wird nicht vom Umgebungslicht beeinflusst.


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